Die Sozialarbeit des Kirchenkreises Hildesheimer Land hat im Raum Elze- Coppenbrügge ein neues Gesicht: Gisela Sowa ist die Nachfolgerin von Matthias Böning, der die Geschäftsführung des Diakonischen Werks in Hildesheim übernommen hat. „Inzwischen haben wir wieder ein gutes Angebot für Rat- und Hilfesuchende“, freut sich Superintendent Christian Castel. Durch Umstrukturierungen im Diakonischen Werk konnte das Beratungsspektrum in der Region verbessert werden. (Lesen Sie hier weiter.)
Nettlinger Fries wird feierlich eingeweiht
„Das Gleichgewicht in unserer Kirche ist wieder hergestellt“, freut sich die evangelische Gemeinde in Nettlingen. Vor 40 Jahren ist St.-Marien-Kirche bei einem Brand schwer beschädigt worden – jetzt endlich sind die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Und zwar mit einem spannenden Aufbruch in Richtung Zukunft: Ein zeitgenössischer Fries bildet den Gegenpol zum 1000 Jahre alten Pendant auf der gegenüberliegenden Wand. Am Sonntag, 12. September, wird das Werk mit einem Gottesdienst um 10 Uhr feierlich eingeweiht.
Die Predigt im Festgottesdienst hält Dr. Christoph Dahling-Sander, Sekretär der evangelischen Hanns-Lilje-Stiftung, die das Vorhaben finanziell unterstützt hat. Die Einweihung des Frieses übernimmt Superintendent Christian Castel. Auch die Künstlerin, Sybille Springer aus Bremen, wird anwesend sein und ihr Werk vorstellen. „Nachdem wir in den letzten Jahren Stück für Stück unsere Kirche wiederhergestellt und so viel wie möglich von der alten Kunst erhalten haben, war es jetzt an der Zeit Neues zu schaffen“, sagt Hans Jürgen Pieper, der Vorsitzende des Kirchenvorstands. „Denn von der alten Empore gab es ja nichts zu erhalten, hier war alles unwiederbringlich zerstört“, setzt er hinzu. Gemeindepastor Gebhard Naumann ist stolz auf das Geleistete: „Unserer kleinen Gemeinde auf dem Lande ist etwas Außergewöhnliches gelungen. Wo landauf, landab gejammert und geklagt wird über schlechte Zeiten, da setzt die Nettlinger Gemeinde ein Zeichen – ein Zeichen für Gott.“
„Wir haben es in den Dörfern selbst in der Hand, ob mehr geht als wohnen und schlafen“, ist Helmut Jost überzeugt. Doch der Mitarbeiter des Kirchenamtes in Hildesheim weiß auch: Von nichts kommt nichts. Erstens braucht man Menschen, die sich engagieren. Und zweitens das nötige Kleingeld, um Ideen zu verwirklichen. Viele Kirchengemeinden in den Ortschaften rund um Hildesheim wenden sich daher mindestens einmal im Jahr mit der so genannten Bitte um einen „freiwilligen Kirchenbeitrag oder Kirchgeld“ an ihre Mitglieder und andere potenzielle Spender. (Lesen Sie hier weiter.)
Diesen Klang hat man in Oldendorf seit vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten nicht mehr gehört: Im Rahmen der umfassenden Sanierung der St. Nikolai-Kirche ist auch die mehr als 800 Jahre alte so genannte Bienenkorb-Glocke restauriert worden. Sie ist eine der ältesten Kirchenglocken in Niedersachsen überhaupt. (Lesen Sie hier weiter.)
Ja, es war ein ganz besonders aufregender Tag, ein Tag, der einen ganz neuen Lebensabschnitt einläutet. Am 7. August war es wieder soweit: Landauf, landab finden die Einschulungen statt - ein familiäres Großereignis. „Die Kinder reagieren ja ganz unterschiedlich darauf“, weiß Christian Castel, Superintendent des Kirchenkreises Hildesheimer Land. „Manche sind echte Draufgänger, gehen ganz selbstbewusst und neugierig an die Sache heran. Andere finden die neue Erfahrung vielleicht sogar etwas bedrohlich. Und man sieht ihnen schon an den Gesichtern an, dass sie denken: Das ist mir hier nicht ganz geheuer.“ (Lesen Sie hier weiter.)